Kurz gesagt: Shopify entschied im Juni 2026, den Verkauf aller Vaping-Produkte einschliesslich E-Zigaretten über seine E-Commerce-Plattform zu verbieten. Snustrend hat sein Vape-Sortiment deutlich reduziert. Vapes und Liquids kannst du weiterhin bei unserem Partner dampfwelt.ch kaufen.
Wichtig: Das ist eine Plattformentscheidung von Shopify – kein generelles Schweizer Verkaufsverbot für sämtliche Vapes. In der Schweiz gelten jedoch eigenständige Produkt-, Abgabe- und Werbevorschriften; einzelne nicht konforme Geräte dürfen schon heute nicht verkauft werden.
Stand: 2. September 2026. Dieser Beitrag wird aktualisiert, wenn Shopify weitere öffentlich zugängliche Details veröffentlicht.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
| Punkt | Was aktuell bekannt ist |
|---|---|
| Entscheidung | Shopify hat entschieden, den Verkauf von Vape-Produkten über seine E-Commerce-Plattform zu verbieten. |
| Zeitraum | Reuters zufolge stammt der von Shopify bestätigte Händlerhinweis vom 24. Juni 2026; die darin genannte Frist endete am 8. Juli 2026. |
| Umfang | Nach den verfügbaren Mitteilungen sind alle Vape-Produkte erfasst, ausdrücklich auch E-Zigaretten. |
| Mögliche Folgen | Reuters zufolge nannte der von Shopify bestätigte Hinweis bei Nichtbeachtung eine Produktsperre oder die Kündigung des Shops. |
| Einordnung | Es handelt sich um eine Shopify-Plattformregel und nicht um ein generelles staatliches Verbot sämtlicher Vapes in der Schweiz. |
Was hat Shopify beim Vape-Verkauf geändert?
Shopify entschied im Juni 2026, den Verkauf aller Vaping-Produkte einschliesslich E-Zigaretten über seine E-Commerce-Plattform zu verbieten. Das bestätigten unter anderem die Generalstaatsanwälte von Kalifornien und Hawaii in offiziellen Mitteilungen. Solche Produkte werden häufig mit der englischen Abkürzung ENDS bezeichnet.
Die Nachricht war keine unverbindliche Empfehlung. Laut einem von Shopify bestätigten Händlerhinweis, über den Reuters berichtete, sollten E-Zigarettenprodukte bis zum 8. Juli 2026 entfernt werden. Als mögliche Folgen bei Nichtbeachtung wurden eine Sperrung der betroffenen Produkte oder die Kündigung des Shops genannt.
Damit ist die in dem von Reuters eingesehenen Hinweis genannte Frist bereits abgelaufen. Wenn Vape-Produkte in einem Shopify-Shop noch sichtbar sind, bedeutet das nicht automatisch, dass sie dauerhaft unterstützt werden. Entscheidend sind die konkrete Mitteilung im jeweiligen Shopify-Adminbereich und die aktuelle Einstufung der Produkte.
Die öffentlich zugängliche Acceptable Use Policy von Shopify nennt den Vape-Stichtag nicht separat. Sie hält jedoch fest, dass Händler geltendes Recht und zusätzliche Plattformregeln einhalten müssen. Shopify beschreibt dort zudem, dass Konflikte nach Möglichkeit zunächst auf Produktebene gelöst werden und Massnahmen auf Kontoebene in geeigneten Fällen folgen können.
Welche Produkte sind betroffen?
Die offiziellen Mitteilungen der beteiligten US-Behörden sprechen von allen Vaping-Produkten einschliesslich E-Zigaretten. Laut dem von Reuters beschriebenen Hinweis verwendet Shopify dafür den Oberbegriff ENDS. E-Zigaretten und Vapes sind damit klar erfasst. Auch E-Liquids und unmittelbar zugehörige Nachfüllprodukte dürften unter die breite Kategorie fallen. Eine öffentlich zugängliche Shopify-Seite mit einer abschliessenden Produktliste ist derzeit nicht auffindbar.
Die Behördenmitteilungen unterscheiden nicht nach dem Nikotingehalt. Bei nikotinfreien Vapes und bei Randfällen – etwa universellen Akkus oder Zubehör mit mehreren Verwendungszwecken – ist die öffentliche Quellenlage jedoch nicht detailliert genug für eine pauschale Aussage. Verbindlich ist die Einstufung im Shopify-Adminbereich beziehungsweise eine direkte Mitteilung von Shopify.
Die Regel bedeutet zugleich nicht, dass Shopify damit pauschal alle Nikotinprodukte verboten hat. Snus und Nikotinbeutel sind keine elektronischen Nikotinabgabesysteme und werden in der ENDS-Entscheidung nicht genannt. Für sie können allerdings andere Gesetze, Zahlungsregeln oder Vertriebskanal-Vorgaben gelten.
Warum hat Shopify diese Entscheidung getroffen?
Der unmittelbare Hintergrund liegt in den USA. Im November 2025 forderte eine parteiübergreifende Koalition aus 25 Generalstaatsanwälten gemeinsam mit der Stadt New York stärkere Massnahmen gegen den Online-Verkauf nicht zugelassener E-Zigaretten. Im Juni 2026 begrüssten mehrere Behörden Shopifys Entscheidung öffentlich.
Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien und die Generalstaatsanwältin von Hawaii erklärten, Shopify habe sich für ein Verbot aller Vaping-Produkte auf seiner E-Commerce-Plattform entschieden. Reuters zufolge teilte ein Sprecher des kalifornischen Generalstaatsanwalts mit, dass die Entscheidung weltweit gelte. Eine öffentliche Shopify-Länderliste liegt allerdings nicht vor.
Wichtig ist die korrekte Einordnung: Der politische Druck entstand vor allem durch Probleme mit illegalen Angeboten auf dem US-Markt. Die Behörden beschreiben Shopifys Entscheidung jedoch ohne Beschränkung auf einzelne zugelassene oder nicht zugelassene Geräte.
Plattformregel oder gesetzliches Vape-Verbot?
Das Shopify-Vape-Verbot ist eine Regel des Plattformbetreibers. Es macht nicht automatisch sämtliche Vapes in jedem Land illegal. Ob ein Produkt verkauft, beworben, importiert oder versendet werden darf, richtet sich zusätzlich nach dem Recht des jeweiligen Landes und Marktes.
Für die Schweiz ist deshalb zwischen zwei Entwicklungen zu unterscheiden:
- Shopify kann festlegen, welche Produkte über seine technische Plattform angeboten werden dürfen.
- Zusätzlich gelten das Schweizer Bundesrecht sowie gegebenenfalls strengere kantonale Vorschriften.
Die Schweizer Regulierung von E-Zigaretten ist ein separates Thema. Das Bundesamt für Gesundheit weist unter anderem auf die 2-ml-Grenze für elektronische Einwegzigaretten und Einwegkartuschen hin. Bestimmte Hybridgeräte, auch „Big Puffs“ genannt, entsprechen laut BAG nicht den gesetzlichen Vorgaben und dürfen nicht verkauft werden.
Was bedeutet die Umstellung für Snustrend?
Snustrend hat das Vape-Sortiment im Shopify-Shop deutlich reduziert. Vapes und Liquids kannst du weiterhin bei unserem Partner dampfwelt.ch kaufen. Einzelne Produktseiten bei Snustrend können dadurch nicht mehr erreichbar sein, als nicht verfügbar erscheinen oder aus der Navigation verschwinden.
Für dich sind vor allem drei Punkte wichtig:
- Die Anzeige im Shop ist massgebend: Ist ein Artikel nicht mehr sichtbar oder nicht mehr bestellbar, kann er über den Shopify-Shop nicht gekauft werden.
- Die Umstellung betrifft nicht automatisch das gesamte Sortiment: Produkte ausserhalb der ENDS-Kategorie werden durch diese konkrete Shopify-Entscheidung nicht pauschal erfasst.
- Verfügbarkeit kann sich ändern: Wir aktualisieren Produktseiten und Informationen, sobald neue verbindliche Angaben vorliegen.
Die kurze Frist und die bisher begrenzte öffentliche Dokumentation haben verständlicherweise Fragen ausgelöst. Snustrend passt betroffene Angebote regelkonform an und erklärt offen, warum sich das Sortiment verändert. Die neue Vorgabe sollte weder verharmlost noch als allgemeines staatliches Vape-Verbot dargestellt werden.
Was gilt für bestehende Bestellungen?
Eine deaktivierte Produktseite beantwortet nicht automatisch, wie eine bereits aufgegebene Bestellung behandelt wird. Entscheidend sind deine Bestellbestätigung und eine eventuelle direkte Nachricht von Snustrend. Wenn du Fragen zu einer offenen Bestellung hast, wende dich bitte mit deiner Bestellnummer an unseren Kundenservice. So kann dein konkreter Fall geprüft werden, ohne dass wir hier pauschale Zusagen machen, die nicht auf jede Bestellung passen.
Shopify, Shopify Payments und die Shop-App: drei verschiedene Ebenen
Rund um Shopify werden mehrere Regeln leicht miteinander verwechselt. Die aktuelle Entscheidung betrifft nach der bestätigten Mitteilung an Händler den Verkauf von Vape-Produkten über die Shopify-Plattform. Daneben bestehen schon länger zusätzliche Vorgaben für einzelne Dienste:
| Bereich | Was die Regel betrifft | Einordnung |
|---|---|---|
| Shopify-Plattform | Verkauf von Vape-Produkten über den Shopify-Shop | Die im Juni 2026 bestätigte neue Entscheidung |
| Shopify Payments | Zahlungsabwicklung für bestimmte regulierte Produktgruppen | Separate Berechtigungsprüfung |
| Shop-App und Shop-Kanal | Zusätzliche Regeln für Produkte im Shop-Vertriebskanal | Altersbeschränkte Waren sind dort separat ausgeschlossen |
Die Wahl eines anderen Zahlungsanbieters ändert nichts an einer separat geltenden Shopify-Plattformregel. Ebenso bedeutet eine frühere Einschränkung in der Shop-App nicht, dass ein Produkt schon damals im gesamten Onlineshop verboten war.
Dein nächster Schritt: Du hast eine konkrete Frage zu deiner Bestellung? Dann kontaktiere den Snustrend-Support und halte deine Bestellnummer bereit. Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechtsberatung.
Häufig gestellte Fragen
Hat Shopify Vapes verboten?
Ja. Shopify entschied im Juni 2026, den Verkauf aller Vaping-Produkte einschliesslich E-Zigaretten über seine E-Commerce-Plattform zu verbieten. Das bestätigen offizielle Mitteilungen der Generalstaatsanwälte von Kalifornien und Hawaii.
Seit wann gilt das Shopify-Vape-Verbot?
Reuters zufolge wurde der von Shopify bestätigte Händlerhinweis am 24. Juni 2026 versendet und nannte den 8. Juli 2026 als Frist für die Entfernung von E-Zigarettenprodukten. Diese Frist ist bereits abgelaufen.
Gilt die Regel auch für Shopify-Shops in der Schweiz?
Reuters berichtet unter Berufung auf einen Sprecher des kalifornischen Generalstaatsanwalts, dass Shopifys Entscheidung weltweit gilt. Eine öffentliche Shopify-Seite mit detaillierter Länderliste liegt derzeit nicht vor. Für Snustrend sind deshalb die direkte Shopify-Mitteilung und die Einstufung im Adminbereich entscheidend.
Sind auch nikotinfreie Vapes betroffen?
Die öffentlichen Behördenmitteilungen unterscheiden nicht nach Nikotingehalt. Ob Shopify ein konkretes nikotinfreies Produkt erfasst, ergibt sich verbindlich aus der Mitteilung beziehungsweise Einstufung im Shopify-Adminbereich.
Sind Snus und Nikotinbeutel ebenfalls betroffen?
Die konkrete ENDS-Entscheidung bezieht sich auf elektronische Nikotinabgabesysteme und nennt Snus oder Nikotinbeutel nicht. Für diese Produktgruppen gelten jedoch weiterhin alle separaten gesetzlichen, Zahlungs- und Vertriebskanal-Regeln.
Offizielle Quellen und weiterführende Informationen
- California Department of Justice: Erklärung zur Shopify-Entscheidung
- Hawaii Department of the Attorney General: Pressemitteilung vom 24. Juni 2026
- Shopify Acceptable Use Policy
- Shopify Help Center: Behebung von Verstössen gegen die Nutzungsbedingungen
- Bundesamt für Gesundheit: Tabakproduktegesetz







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