Steuern machen einen spürbaren Teil des Preises einer Dose Snus aus. Der Bundesrat hat die Tabaksteuer auf gewisse Tabakprodukte per 1. Januar 2025 moderat erhöht, und seit dem Inkrafttreten des Tabakproduktegesetzes gelten weitere neue Regeln. Hier erfährst du, was das für Snus und Nikotinbeutel bedeutet und was du als Konsumentin oder Konsument wissen solltest.

Die Steuererhöhung per 1. Januar 2025

Der Bundesrat hat am 16. Oktober 2024 beschlossen, die Steuersätze für gewisse Tabakprodukte moderat zu erhöhen. Die Erhöhungen gelten seit dem 1. Januar 2025. Die geschätzten Mehreinnahmen von rund 45 Millionen Franken sollen zu einem ausgeglichenen Bundesbudget beitragen.

Betroffen sind Tabakprodukte ausser Zigaretten: Bei Zigaretten ist der gesetzlich mögliche Höchstsatz bereits ausgeschöpft, eine weitere Erhöhung ist dort nicht möglich.

Wie wird Snus heute besteuert?

Snus, also Tabak zum oralen Gebrauch, ist in der Schweiz seit 2019 legal. Für Snus und für tabakfreie Nikotinbeutel gilt eine Tabaksteuer von 10 % des Detailverkaufspreises. Dazu kommt wie bei anderen Produkten die Mehrwertsteuer von 8,1 %.

Für dich heisst das: Ein Teil jeder Preisänderung geht direkt auf die Steuer zurück. Wie sich der Preis pro Beutel, pro Tag und pro Monat zusammensetzt, rechnet der Beitrag Was kostet Snus? vor.

Was bedeutet das für Snus-Konsumenten?

  • Preise: Steuererhöhungen werden in der Regel über den Verkaufspreis weitergegeben. Kleine Preisanpassungen pro Dose sind deshalb möglich.
  • Altersgrenze: Seit dem 1. Oktober 2024 dürfen Tabakprodukte und Nikotinprodukte – inklusive Snus und Nikotinbeutel – in der ganzen Schweiz nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben werden. Das gilt auch im Onlinehandel mit Alterskontrolle.
  • Werbung: Strengere Werbeverbote nach der Initiative «Kinder ohne Tabakwerbung» treten voraussichtlich im 1. Semester 2027 in Kraft.

Zum Vergleich: Steuern auf E-Zigaretten

Seit dem 1. Oktober 2024 werden auch E-Zigaretten besteuert: CHF 1.00 pro ml bei Einweg-E-Zigaretten (auch nikotinfrei) und CHF 0.20 pro ml bei nikotinhaltigen Liquids und Nachfüllungen, jeweils plus 8,1 % MWST. Was das pro Gerät ausmacht, zeigt der Beitrag Vape-Steuer Schweiz.

Snus auf Reisen und im Ausland

Wer Snus ins Ausland mitnimmt, sollte die Regeln am Zielort kennen. In der EU ist Snus (Tabak zum oralen Gebrauch) ausser in Schweden verboten. In Frankreich sind seit dem 1. April 2026 auch Nikotinbeutel verboten, inklusive Besitz und Einfuhr. In Österreich dürfen Nikotinbeutel seit dem 1. April 2026 nur noch in Trafiken verkauft werden. In Deutschland gelten Nikotinbeutel als nicht verkehrsfähig.

Bei der Einreise in die Schweiz gelten Freimengen, unter anderem 250 g andere Tabakfabrikate. Mehr dazu im Beitrag Snus auf Reisen: Flugzeug und Zoll.

Fazit

Die Steuererhöhung per 2025 fiel moderat aus. Wichtiger für den Alltag sind die Regeln, die seit dem 1. Oktober 2024 gelten: Abgabe nur ab 18 Jahren, Steuer auf Snus und Nikotinbeutel von 10 % des Detailverkaufspreises und eine eigene Steuer auf E-Zigaretten. Wir bei Snustrend verfolgen die Entwicklung weiter und aktualisieren diesen Beitrag bei neuen Änderungen.

Wenn du deine Stärke überprüfen möchtest, hilft dir der Ratgeber Snus Dosierung: Welche Stärke passt?. Das gesamte Sortiment findest du unter Snus.

Quelle

Schweizerische Eidgenossenschaft: Medienmitteilung des Bundesrates vom 16. Oktober 2024

Hinweis: Nikotinprodukte sind nur für Erwachsene ab 18 Jahren. Nikotin macht abhängig. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

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